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Magnetschwebebahn

Bild: Minseong Kim (bearbeitet von Christian Solar) - Lizenz: CC BY-SA 4.0

Als Magnetschwebebahn bezeichnet man Bahnen, die während der Fahrt durch Magnetkräfte über den Schienen schweben. Im Nahverkehr werden Systeme eingesetzt die entweder ganz berührungsfrei Fahren oder mit einer Stromschiene ausgestattet sind.

Die erste kommerziell betriebene Magnetschwebebahn war die von 1984 bis 1995 betriebene Birmingham International Maglev Shuttle, welche den Birmingham International Bahnhof mit dem Birmingham International Flughafen verband.

Die erste Magnetschwebebahn, welche nicht nur als Shuttle sondern als reguläres Nahverkehrsmittel eingesetzt wurde, war die Berliner M-Bahn, welche aber nach einem sechsjährigem Testbetrieb 1991 nur zwei Monate lang im regulären Betrieb war, bevor sie wieder abgerissen wurde um Platz für die Erweiterung der U-Bahn-Linie U2 zu machen.

Die älteste Magnetschwebebahn, welche heute noch in Betrieb ist, wurde 1993 in Incheon (Süd-Korea) eröffnet und verbindet den Yongyu Bahnhof mit dem Flughafen. Die Bahn hat 6 Haltestellen.

Die erste Hochgeschwindigkeitsbahn verbindet die U-Bahn-Station Longyang Road mit dem Pudong International Airport in Shanghai. Die 2004 nach 2 Jahren Testbetrieb in Betrieb gegangene Bahn erreicht auf der 30,5 km langen Strecke im kommerziellen Betrieb höchstgeschwindigkeiten von bis zu 431 km/h und ist damit das weltweit schnellste Nahverkehrsmittel.
Text: Christian Solar - Lizenz: CC BY-SA 4.0